Gelesen Archive - Seite 12 von 14 - Miriam Schäfer :: (Autorin)

Bücherstöckchen II

Hier fand ich ein mir bis dato unbekanntes Stöckchen mit 100 Büchern und der Frage, ob sie gelesen wurden [fett] oder ob mans noch vor hat [kursiv]… Das hab ich mal mitgenommen :)
Irgendwie sind die meisten Klassiker noch auf der ToDo Liste :oops:
Aber ich versuche gerade wieder mehr zu lesen. Vielleicht schaff ichs ja wirklich, alles noch zu Lebzeiten abzuarbeiten. Wenn ich in meinem derzeitigen Tempo weitermache wird das aber nichts ;)

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien – Schon immer zwiegespalten. Wunderschöne, einmalige Geschichte! Schreibstil ist mir persönlich einfach zu sachlich, auch wenn nur durch diese Sachlichkeit so unglaublich unverwechselbare Beschreibungen zustande gekommen sind.
2. Die Bibel – Sogar freiwillig gelesen, dann im Klöngels nochmal pflichtmäßig. Eine echte Meinung dazu habe ich aber nicht. Es sind moralische Geschichten, für mich keine Glaubensgrundlage…
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett – Toll, toll, toll!
4. Das Parfum, Patrick Süskind – Gutes Buch! Wollte ich immer nochmal lesen…
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry – Hat mein Daddy mir schon vorgelesen als ich klein war. Habe ich Simon auch schon 2x vorgelesen. Pflichtlektüre.

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Bis(s) zum Ende der Nacht – Stephenie Meyer

Biss zum Ende der Nacht CoverVoller Hoffnung nach dem recht soliden dritten Band, machte ich mich gleich ans Serienfinale. Kam jetzt endlich der Knalleffekt? Eine weitere Steigerung? Das, worauf ich seit „Biss zum Morgengrauen“ gewartet hatte?
Leider weit gefehlt.

In „Biss zum Ende der Nacht“ ist es endlich soweit: Edward konnte Bella das Ja-Wort abringen, muss dafür jedoch im Gegenzug selbst ihre Verwandlung zum Vampir vollziehen. Der Leser darf der Hochzeit und den Flitterwochen beiwohnen, während der Bella ihre zu schnell voranschreitende Schwangerschaft entdeckt…

Während die Hochzeit noch erträglich zu lesen war, vielleicht auch weil man ja schon ahnte, was einen erwarten würde, musste ich ab dem Beginn von Edwards und Bellas Flitterwochen oft dem Drang wiederstehen, einfach gelangweilt weiterzublättern. Mal ehrlich. Sterbenslangweilig. Und als ich schon dachte es könnte nicht mehr schlimmer kommen, wurde es schlimmer.

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Bis(s) zum Abendrot – Stephenie Meyer

Biss zum Abendrot CoverNoch immer auf der Suche nach dem Gral der Ursache des Hypes erstand ich auf Ebay die Bände drei und vier der Vampir-Reihe und biss *haha* mich weiter tapfer durch die Seiten. Wobei ich gestehen muss, dass mir dieser Band wirklich gefallen hat.
Hauptaugenmerk in „Biss zum Abendrot“ liegt auf dem Konflikt zwischen den Vampiren und den Werwölfen, sowie Bellas emotionaler Zerrissenheit wegen ihrer Liebe zu Vampir Edward und ihrer Freundschaft zu Jacob, dem Werwolf, die hier erstmals gut geschildert und spürbar nachzuvollziehen ist.

Vielleicht gefällt mir dieser Band so gut, weil es auch in meinem Leben einen „Jacob“ gibt. Ich weiß wie es ist, eine Liebe nicht gebührlich erwidern zu können, wie es ist, jemanden, den man auch liebt, wenn auch vielleicht eher wie einen Bruder, pausenlos ungewollt zu verletzen, einfach weil man den Egoismus besitzt, diesen Menschen trotz allem nicht gänzlich aufgeben zu können und wollen. Da Jacobs Charakter und Bellas Beziehung zu ihm bereits im Vorband ausgearbeitet wurde und dadurch wohl die tiefste wirklich geschilderte Bindung in der Geschichte ist, konnte ich in diesem dritten Band erstmals wirklich mitfiebern.

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Bis(s) zur Mittagsstunde – Stephenie Meyer

Biss zum Mittagsstunde CoverWeil ich nach Beenden des ersten Teils nicht wusste, was ich davonhalten sollte, habe ich mir den zweiten Band der „Biss“-Reihe besorgt, und ihn beinahe ebenso schnell gelesen wie den ersten.
Nach nur wenigen Seiten stand mein erstes Urteil: Bäh! Alles was ich in „Biss zum Morgengrauen“ noch positiv finden konnte, wurde hier zunichte gemacht. Ich habe das Buch weggelegt, hatte keine Lust mehr, dann aber aus Langeweile weitergelesen, und das war ganz gut so. Aber der Reihe nach…

In den ersten Kapiteln von „Biss zur Mittagsstunde“ verkommt Edward gänzlich zu einer Karikatur. Der Karikatur eines Mannes und erst recht der eines Vampirs, also, zumindest nach meinen Definitionen. Edward wirkt wie ein Schoßhündchen, der Kleinmädchen-Traumprinz, für den nichts existiert als SIE. Und der alles für SIE tun würde. Naja, bis auf eine Kleinigkeit: Das Gespräch der beiden Protagonisten verlagert sich nämlich von „Ich bin ein Monster!“ – „Nein, bist Du nicht!“ zu „Ich will auch ein Vampir werden!“ – „Nein wirst Du nicht!“ – „Ich WILL aber!“.

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Bis(s) zum Morgengrauen – Stephenie Meyer

Biss zum Morgengrauen CoverGetarnt als Weinachtsgeschenk vom Schatz hat sich letzten Endes auch hier „DAS“ Buch eingeschlichen. Bisher hatte ich mich vor allzu ausleihwilligen Anhängern der Vampir-Lovestory immer erfolgreich gedrückt, mit der Ausrede, dass ich ja noch soviel Ungelesenes hier stehen habe. Der eigentliche Grund war aber der, dass ich Hypes nicht traue, und was ich bis dato über „Biss zum Morgengrauen“ gelesen hatte, konnte mich nicht überzeugen. Aber jetzt kam ich ja nicht mehr drum herum.

Gelesen hat es sich schnell. 6 Stunden, ein Abend, weg wars. Normalerweise ein Kompliment fürs Buch, sitze ich doch bereits seit über einem Jahr an Endymion… Allerdings benötigt Endymion Konzentration, volle Aufmerksam- und Wachsamkeit. „Biss zum Morgengrauen“ braucht gar nichts.
Naja, lesen sollte man schon können.

Worum es geht ist schnell erzähl: Großstadtmädel Isabella „Bella“ Swan zieht nach der erneuten Heirat ihrer Mutter zu ihrem Vater in die Provinz. Sie hält sich für absolut langweilig und durchschnittlich [darum ja auch „Bella Swan“, hm?] und fällt etwas aus allen Wolken, als ihr an der neuen Schule größtes Interesse zukommt. Gleich am ersten Tag in der Schule begegnet sie IHM, Edward, und ist sofort hin und weg.

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Sohntage – Philip Waechter

SohntageMit dem Kommentar „Das kommt zwar bald anderthalb Jahre zu spät…“ wurde dem Schatz dieses tolle Bilderbuch als Geschenk überreicht. Am liebsten würde ich ja ein paar Seiten ablichten, aber ich schätze, dass das urherberrechtlich nicht ganz einwandfrei wäre, von daher muss ich darauf verzichten.
„Sohntage“ richtet sich nicht unbedingt an Sohn-Papas, aber vor allen Dingen an Väter. Es begleitet das Vaterdasein von der Geburt des Nachwuchses bis zum ersten Zoobesuch.

Leicht zu erkennen das Wortspiel „Sonntage/Sohntage“, die besonderen, seltenen Tage, die Tage, an denen der Vater endlich Zeit für den Sohn hat. Diese Zeit ist im Buch, wie im wahren Leben, durchzogen von vielen schönen, aber auch anstrengenden Momenten. Es geht von der Frage, ob Babys schon immer so laut gewesen sind, über missglückte Fütterungsversuche und fehlgeleitete Windelinhalte bis hin zur Erkenntnis, dass dieses eigene Baby ein ganz besonders tolles sein muss!

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Mal ehrlich, Mrs. Rowling…

Was unser abendliches Einschlaf-Hörerlebnis angeht, da sind wir absolut… äh, unkreativ: Harry Potter, immer wieder Harry Potter. Ganz selten mal die „Robotermärchen“, vielleicht „Schlimmes Ende“ oder irgendein 0815-Buch, aber spätestens dann bitte wieder Harry Potter.
Da das ganze auf insgesamt über 100 CDs kommt, kann man wohl trotzdem von Abwechslung sprechen, es dauert immerhin fast ein Jahr, ehe man einmal alles durchgehört hat und wieder von vorne anfangen kann.

In jedem Fall werde ich manchmal richtig nörgelig, während ich lausche und schon mehr als einmal hat es seinen Zweck verfehlt, ich habe grummelnd über Zusammenhänge nachgedacht, statt einfach einzuschlafen. Denn es gibt bei Harry Potter trotz der Schönheit und Komplexität des Potterversums, wenn mans so nennen kann, doch einige Punkte bei denen ich denke: Geht gar nicht! Ich gebe zu, vermutlich sollte ich diesen Anspruch nicht an ein Kinderbuch stellen, aber ich stelle ihn an alles, was ich so lese: Es muss hinterfragt werden können und der Hinterfragung auch standhalten. Das ist bei Harry P. leider nicht der Fall.

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Hendrikje, vorübergehend erschossen – Ulrike Purschke

HendrikjeEiner viel zu hübschen Gefängnispsychologin muss Hendrikje erzählen, wie es dazu kam, dass sie anderthalb Menschen umgebracht hat. Und sie erzählt. Sehr anschaulich und überaus sympatisch berichtet sie vom Leben bei ihrer Oma, von ihrer fiesen Chefin, von ihren abgebrannten Bildern, vom blöden Bruno und all den anderen Dingen, die bei jedem normalen Menschen zu mindestens anderthalb cholerischen Anfällen geführt hätten. Doch Hendrikje erträgt ihr Schicksal ohne sich zu beklagen und hat nie erkannt, wie übel ihr einige nahestehende Menschen mitspielten. Und als dann schon wieder etwas schief geht, ja… aber deswegen redet sie ja mit der Gefängnispsychologin.

Die Art und Weise in der Hendrikje ihrer Psychologin vom Geschehenen berichtet, schwankt zwischen Naivität und Flapsigkeit. Alles an Hendrikje ist sympatisch, man leidet bei jeder neuen Katastrophe mit ihr, fragt sich, wohin das denn alles führen soll. Und wann sie denn endlich ausrastet. Wie kam es denn dazu, dass dieses nette Mädchen 1,5 Menschen umgebracht haben soll? Und wie bringt man überhaupt einen halben Menschen um?

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