Gelesen Archive - Seite 13 von 14 - Miriam Schäfer :: (Autorin)

Zauberwald – Garry Kilworth

Wer märchenhafte Phantasiegeschichten mit einer nicht geringen Prise Humor mag, liegt mit diesem Buch vermutlich goldrichtig. Es ist leicht zu lesen, kurzweilig und entlockt einem gern das ein oder andere Schmunzeln. Die Geschichte basiert auf Shakespeares Sommernachtstraum und versetzt den Leser ins England von heute, wo Oberon und seinen Elfen nichts anderes übrig bleibt, als … Weiterlesen …

Das Geheimnis der großen Schwerter – Tad Williams

Der DrachenbeinthronDas Verhängnis der Schwerter, die Osten-Ard-Tetralogie oder schlicht der Drachenbeinthron. So richtig konnte man sich hierzulande wohl für keinen Serientitel entscheiden, zumindest hat man darauf verzichtet diese vier Bände nach ihrer amerikanischen Vorlage „Memory, Sorrow & Thorn“ zu benennen. Für mich ist es schlicht „Der Drachenbeinthron“ und das wird er wohl auch bleiben.
Durch die Geschichte begleiten wir den Küchenjungen Simon [^^], der auf der Königsburg, dem Hochhorst, lebt und durch einen Zufall den verschollen geglaubten Königsbruder Josua im Gefängnis entdeckt. Er verhilft ihm zur Flucht, worauf er selbst gezwungen wird seine Heimat aufzugeben, und die große Reise namens Leben für ihn beginnt, die aus Simon Mondkalb erst Simon Schneelocke werden lässt und später… aber psst!
Ja, die Handlung klingt einfach und mehrfach bekannt. Trotz vieler [kleiner] Einzigartigkeiten ist sie auch nicht unbedingt neu, aber in ihrer Umsetzung einmalig! Tad Williams schreibt in einer blumigen, poetischen Art und Weise, die ich sonst noch nirgendwo gefunden habe. Er ist unglaublich detailverliebt, streut leise kleine Hinweise, und kurz bevor der aufmerksame Leser sie ad acta legt, spinnt er den Faden weiter. Keine Kleinigkeit ist unwichtig!

Weiterlesen …

Die Hyperion-Gesänge – Dan Simmons

Die Hyperion-GesängeIch glaube, das ist so üblich in einer frischen Beziehung, oder? Man drückt dem neuen Partner sein Lieblingsbuch aufs Auge und bekommt dafür dessen Favoriten, sofern vorhanden [auf Grund dieses Rituals musste ich mir meinen „Drachenbeinthron“ schon zwei mal neu kaufen…]. Aber nie hat mich meine geliehene Lektüre wirklich angesprochen. Bis der Schatz kam! [Schicksal? ^^] Er gab mir damals „Die Hyperion-Gesänge“, und trotz meiner ersten Skepsis und der prophylaktischen Äußerung „Ich steh eigentlich nicht so auf Science fiction…“ habe ich die 1500 Seiten regelrecht inhaliert!
„Die Hyperion-Gesänge“ ist ein Sammelband und umfasst die Einzelbände „Hyperion“ und „Der Sturz / Das Ende / Der Fall von Hyperion“. Die Geschichte fällt in das Genre „Space Opera“ [von dem ich zuvor nie etwas gehört hatte] und hat sich binnen kürzester Zeit nach ganz oben auf die Liste meiner Lieblingsbücher katapultiert:
In „Hyperion“ und auf dem gleichnamigen Planeten trifft der Leser auf eine Gruppe Pilger, deren Reise die Rahmenhandlung des ersten Bandes darstellt. Die eigentliche Geschichte besteht jedoch aus 7 Kurzgeschichten; den Geschichten jedes einzelnen Pilgers. Diese könnten unterschiedlicher nicht sein: Da ist der alte Hegemonie-Konsul, ein katholischer Priester, ein verrückter Poet, ein verzweifelter Wissenschaftler, ein verliebter Krieger, eine ernste Detektivin und ein geheimnisvoller Tempelritter. Jeder hat einen wichtigen Grund für diese Reise, eine Reise in den sicheren Tod. Denn sie pilgern zu Hyperions Zeitgräbern und diese werden bewacht vom Shrike, dem wohl gefürchtetsten Wesen der gesamten Hegemonie!

Weiterlesen …

Verschenke

Nach etwas Ausmisten fanden sich folgende Romane in gedoppelter Form bei uns:

Wolfgang und Heike Hohlbein – Die Heldenmutter
Wolfgang Hohlbein – Das Druidentor
Patricia McKillip – Erdzauber 1 – Die Schule der Rätselmeister
Patricia McKillip – Erdzauber 2 – Die Erbin von Wasser und Feuer
Patricia McKillip – Erdzauber 3 – Harfner im Wind
Gaby Hauptmann – Suche impotenten Mann fürs Leben

alle weg ^^

Weiterlesen …

Schlimmes Ende – Philip Ardagh

Seit ich nicht mehr in der Kinder- und Jugendbibliothek in Solingen arbeite, habe ich – Bücher technisch gesehen – häufig das Gefühl, hinterm Mond zu leben. Vorallem wenn wir vom netten Arbeitskollegen des weltnettesten Schatzes ein mehr als nettes Hörbuch bekommen: Schlimmes Ende.
Schlimmes Ende nimmt gar kein schlimmes Ende, nein, steigert sich sogar in Furcht erregende Darbietungen und Schlechte Nachrichten.
Ehrlich, ich habe fast Tränen gelacht – und das kurz vorm Einschlafen! Aber was will man auch erwarten, wenn der kleine Eddy für eine Weile mit zum wahnsinnigen Onkel Jack und seiner noch wahnsinnigen Tante Maud zieht, da seine Eltern gerade Eiswürfel in Form von berühmten Generälen lutschen müssen, weil sie wellig an den Rändern sind. Entzückend.
Dass beim Aufbruch der Kutsche der wahnsinnige Onkel Jack statt des Pferdes wiehert, da dieses morgens natürlich noch viel zu müde dafür ist, und diejenigen, deren Schrotgeladene Schusswaffe nicht ganz so will wie sie soll, Glück haben, sich in Zukunft nur noch einen statt zwei Handschuhen kaufen zu müssen nun ja…, das wundert bald keinen mehr.
Ganz ganz tolle Reihe, die es wohl schon seit ein paar Jährchen gibt, aber wie gesagt leider total an mir vorüber ging.

Weiterlesen …

Der letzte Elf – Silvana De Mari

Der letze ElfWem sein Kontostand heilig ist, der sollte mich niemals, niiieeemals in eine Buchhandlung schicken. Niemals. Hörst Du Schatz?
Er hats aber getan, und das Ergebnis war – natürlich – ein außerplanmäßig erstandenes Buch. Immerhin nur eins. ^^‘

Obwohl ich nicht damit gerechnet hatte Zeit zum lesen zu finden, habe ich nur drei Abende gebraucht und schon liegt Silvana De Maris Fantasygeschichte ausgelesen vor mir. Das Buch ist sooo zauberhaft! Ich habe selten beim Lesen so herzhaft gelacht, war selten so gerührt, über Naivität so entzückt… Ein absolut wundervolles Buch! Für Kinder ab 10 Jahren würde ich sagen und für junggebliebene Erwachsene, für die es nicht immer hoch anspruchsvoll sein muss… Einfach wundervoll!

Die Geschichte ist in zwei Bücher unterteilt. Im ersten stellt der kleine Elf Yorsch zu seinem Bedauern fest, dass er der letzte seiner Art zu sein scheint, und entdeckt eine Prophezeiung, in der ihm vom letzten Drachen erzählt wird, den es zu finden gilt. Zusammen mit zwei Menschen macht er sich auf die Suche nach seinem Schicksal.

Weiterlesen …

Spoiler – The Deathly Hallows

Ich könnt in die Wand beißen, ehrlich! *grrrr* Grade in nem Forum über einen ungespoilerten Beitrag gestolpert. Sah unverdächtig aus, ne Namensliste, deren erster Name mir nichtmal was sagte. Mit fiesem Grinsen stand dann darunter, dass dies die Reihenfolge ist, in der die Charaktere in „Harry Potter and the Deathly Hallows“ sterben… Netterweise wurde dann … Weiterlesen …

Harry Potter 7 – wie bleibe ich spoilerfrei?

So langsam wird es Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Wie bleibe ich 3 Monate lang spoilerfrei? Zwar wurde das Erscheinungsdatum der englischen Ausgabe vom 7. Juli auf den 21. Juli 2007 verlegt, aber trotzdem erscheint die deutsche Ausgabe erst Ende Oktober…

Hab ich erwähnt, dass ich das absolut bescheiden finde? Ich kam bei Harry Potter 6 schon nicht in den Genuss es lesen zu dürfen, ohne zu wissen was passiert. Nur weil mein Buch [bzw. die Post] einen Tag Verspätung hatte, und ich morgens nicht auf meine Google-News verzichten wollte, kam ich nicht umhin die dicke, beinahe leuchtende überschrift „Snape tötet Dumbledore!“ zu lesen. In einer überschrift! In einer Online-Zeitung! Für so etwas sollten Redakteure gefeuert werden. Wenn sie davon berichten wollen, dann sollten sie es in einen Text verpacken, und vielleicht einen Moment vorher darauf hinweisen, dass diejenigen, die das Buch selbst noch lesen wollen an dieser Stelle vielleicht die Artikel-Lektüre abbrechen sollten. Ich meine, hey, das Buch war erst einen Tag auf dem Markt. Nicht jeder hat Zeit, 600 Seiten am Tag zu lesen. Zu dem Zeitpunkt wußten vermutlich noch keine 50% der Interessierten, wie das Buch endet. Will man so etwas aus der Zeitung erfahren? Ich glaube nicht.

Weiterlesen …