Gesehen Archive - Seite 2 von 7 - Miriam Schäfer :: (Autorin)

Das Haus am Meer – Il Mare [2000]

Das Haus am Meer - Il Mare - Plakat Das amerikanische Remake „Das Haus am See“ hat mich sehr neugierig auf dieses koreanische Original werden lassen. Die Handlung ist [natürlich] identisch:

Der junge Architekturstudent Eun-Ju braucht dringend eine Auszeit und begibt sich in die Einsamkeit: Er bezieht das wunderschöne Stelzenhaus am Meer und entdeckt im Briefkasten eine Nachricht seiner Vormieterin Sung-Hyun, mit der Bitte, ihre Post nachzusenden. Eun-ju ist verwundert, wähnt er sich doch als der erste Mieter des Hauses, dem er den Namen Il Mare gegeben hat. Er schickt Sung-Hyun eine Antwort, aus der sich eine Brieffreundschaft entwickelt, und beide entdecken, dass der Architekt noch im Jahre 1997 lebt, bei Sung-Hyun jedoch bereits das neue Millennium kurz bevor steht! Während die beiden noch versuchen dem Geheimnis auf den Grund zu gehen, erwachen die Gefühle in ihnen…

Wie bei so vielen asiatischen Produktionen kommt auch dieser Film sehr minimalistisch daher und vermag es doch oder gerade deshalb viel mehr Gefühl an den Zuschauer zu übermitteln. Während die amerikanische Produktion vorallem auf Kitsch und Herzschmerz beruht, wirkt das Original viel natürlicher und echter.

Weiterlesen …

Das Haus am See [2006]

Das Haus am See - Plakat Als ich im TV über diesen Film stolperte, hat er mich gleich gefesselt.

Kate Foster [Sandra Bullock] verlässt ihr idyllisches Landhaus gleich am See und hinterlässt im Briefkasten die Bitte, ihr Nachmieter möge ihr doch die Post nachsenden. Diese Nachricht erreicht Architekt Alex Wyler [Keanu Reeves] und macht ihn stutzig: Die angegebene Adresse existiert noch gar nicht! Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, versucht er Kate zu antworten… und beide entdecken, dass sie durch den Briefkasten miteinander in Verbindung stehen, obwohl Alex im Jahr 2004, Kate bereits in 2006 lebt.
Durch den Briefwechsel entdecken beide ihre Gefühle zueinander, doch wie können sie zueinander finden? Alex folgt Kates Spuren, doch zu seiner Zeit weiß sie nichts von ihm…

Der Film basiert auf der koreanischen Vorlage „Il Mare“ aus dem Jahr 2000 und folgt dem gleichen Handlungsstrang, der hier und da jedoch etwas ausgeschmückt wird.

Weiterlesen …

Grabgeflüster – Liebe versetzt Särge [2002]

Grabgeflüster - Liebe versetzt Särge - PlakatNachdem mir „Sterben für Anfänger“ so gut gefallen hatte, wagte ich mit „Grabgeflüster“ einen Blindkauf, in der Hoffnung, eine ebenso skurril morbide englische Komödie vorliegen zu haben. Doch meine Erwartung wurde nicht zur Gänze erfüllt…

Auf einer Teenie-Tanzveranstaltung in den 50er, vielleicht 60er Jahren, verlieben sich Betty und Boris [Alfred Molina] auf den ersten Blick – und nur den! – ineinander. Zum Gespräch zwischen beiden kommt es nicht, Boris ist zu schüchtern und Betty wird anderweitig aufgefordert.

30 Jahre später, Betty [Brenda Blethyn] ist unglücklich mit einem untreuen Stadtrat verheiratet, begegnen die beiden einander wieder, als Betty sich um die Beerdigung ihrer Schwiegermutter kümmern muss, und dabei ausgerechnet in Boris‘ Bestattungsunternehmen gerät. Die beiden beginnen eine Affäre, die Boris jedoch nicht genug ist – er möchte Betty für sich. Kurzerhand schmieden sie den Plan, Betty „umzubringen“… Dummerweise verfolgt die Geliebte von Bettys Ehemann [Naomi Watts] den gleichen Plan, und auch Boris‘ Konkurrent Frank Featherbed [Christopher Walken als Anbieter durchgeknallter Las-Vegas-Bestattungen :mrgreen:] stiftet reichlich Verwirrung.

Weiterlesen …

Mr. Hollands Opus [1996]

Mr. Hollands Opus - PlakatIch weiß gar nicht mehr genau, wie ich auf diesen Film aufmerksam wurde. Ich weiß nur noch, ich habe ihn gesehen und war sofort fasziniert.

Glenn Holland [Richard Dreyfuss] ist Musiker mit Leib und Seele und hegt den ehrgeizigen Traum, einmal als Komponist seiner eigenen Sinfonie groß herauszukommen. Als das Geld mal wieder knapp ist, nimmt er – übergangsweise, wie er immer wieder versichert – im Jahre 1964 einen Job als Musiklehrer in einer Highschool an. Schnell zeigt sich sein Talent, den Schülern die Musik näher zu bringen, und er beginnt in seinem Job aufzugehen und ihn zu lieben.

Spätestens als seine Frau schwanger wird ist klar, dass sich sein Traum von der großen Karriere nicht verwirklichen lässt. Mit dieser Erkenntnis und dem traurigen Umstand, dass ausgerechnet sein Sohn Cole [Coltrane Gershwin :mrgreen:], mit dem er hoffte, die Liebe zur Musik gemein haben zu können, taub zur Welt kommt, fühlt Glenn sich vom Schicksal gestraft und zieht sich völlig in seine Arbeit zurück. Erst der Tod von John Lennon führt zum Eklat mit seinem Sohn und die Familie wieder zusammen. Gemeinsam mit Cole versucht Glenn, Gehörlosen durch Gebärdensprache, Licht und Farben die Musik zugänglich zu machen.

Weiterlesen …

Julie & Julia [2010]

Julie & Julia - PlakatEs gibt Filme, die ich mir immer wieder ansehen kann. Filme, die vielleicht keinen besonderen Anspruch haben, keine außergewöhnliche Geschichte erzählen, an denen auf den ersten Blick wirklich nichts Besonderes dran ist. Und doch sieht man sich diese Filme eben immer wieder an. Weil sie einfach Spaß machen, bezaubern, ein „alles ist gut“ Gefühl vermitteln oder glücklich machen. Und genauso geht es mir mit „Julie & Julia“.

Aufmerksam wurde ich auf den Film durch einen Trailer. Eine junge Autorin steckt in einer Schaffenskrise und beschließt innerhalb eines Jahres alle Rezepte ihres Lieblingskochbuches nachzukochen und darüber zu bloggen. Autorin, kochen, bloggen? Muss ich sehen!

Julie Powell steht kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag, als ihre erfolgreichen Freundinnen ihr unsanft vermitteln, dass sie sie als Loser sehen, weil sie im Gegensatz zu ihnen keine Bilderbuchkarriere hingelegt hat, ihr Roman halbfertig in einer Schublade verstaubt und sie als Telefonistin für die Stadt arbeitet. Deprimiert überlegt sie, daran etwas zu ändern, etwas auf die Beine zu stellen und es diesmal auch zuende zu bringen. Gemeinsam mit ihrem Mann entwickelt sie die Idee einen Blog zu eröffnen, in dem sie davon erzählen will, wie sie sich innerhalb eines Jahres durch Julia Childs Erfolgskochbuch kocht.

Weiterlesen …

Willkommen im Leben [Serie]

Willkommen im Leben Cover

Die Teenieserie „Willkommen im Leben“ von 1994 mit Claire Daines in der Hauptrolle fand ich schon damals absolut spitze. Heute gibt es sie auf DVD und wurde schnell in meine Sammlung aufgenommen. Nachdem ich sie mir nach den vielen Jahren erneut angesehen habe, stellte ich fest, dass sie sogar noch besser ist, als ich sie in Erinnerung hatte!

In der Kultserie mit dem Originaltitel „My so called life“ geht es um die 15jährige Angela Chase. In einem pubertären Anfall von „alles ist scheiße“ überwirft sie sich mit ihrer besten Freundin Sharon, steigt aus dem Jahrbuchprojekt ihrer Klasse aus, färbt sich ihre Haare rot und beginnt mit der ausgeflippten Rayanne und dem homosexuellen Ricky herumzuhängen. Die beiden führen die einst brave Angela in die Partyszene ein, und sie schafft es, ihren heimlichen Schwarm, Jordan Catalano [Jared Leto], endlich auf sich aufmerksam zu machen.

Die Serie behandelt in ihren 19 Folgen a 45 Minuten nach und nach diverse Probleme, denen Teenager eben so begegnen. Die Angst, dass die Familie zerbrechen könnte. Gewalt an der Schule. Diskriminierung, Alkohol- und Drogensucht, nervige Geschwister. Die große Liebe. Die unerfüllte Liebe. Freundschaft und Verrat. Aber auch Misshandlung und Obdachlosigkeit.

Weiterlesen …

Ausgerechnet…

Ausgerechnet diesen Film-Song habe ich beim Film-Song-Stöckchen vergessen, fiel mir heute Nacht ein… Ausgerechnet diesen: Lilys Song – Jerry Goldsmith – Legende – In dieses Lied habe ich mich sofort verliebt, als ich den Film, einen der schönsten klassischen Fantasy-Filme, zum ersten Mal gesehen habe. Dieses Lied ist mir so sehr ans Herz gewachsen, dass … Weiterlesen …