Überarbeiten

Wo wir grade beim Perfektionismus waren – der macht vor der Überarbeitung natürlich nicht halt. Allerdings bin ich dabei deutlich gelassener als beim Schreiben selbst. Ich bin mir bewusst, dass ich alleine gar nicht alle Fehler finden kann. Manche Vertipper sehe ich einfach nicht und muss gezielt nach ihnen suchen. Mit/mir ist so ein Beispiel. Da bin ich völlig blind und es hilft nur, alles einzeln zu überprüfen.

Auch wenn ich Sätze umstelle, passiert es mir gern, dass hinterher einfach irgendwo ein Wort fehlt oder doppelt auftaucht. Diese Dinger finde ich selten wieder. Da ich auch nicht gezielt danach suchen kann, bin ich sehr glücklich, wenn meine Lektorin und meine Testleser*innen, mich darauf hinweisen. ^_^ Ihr seid so toll!

Nachdem ich das FoT Manuskript im Oktober/November einmal grob durchgegangen bin, folgt jetzt die zweite Korrekturrunde. Aktuell kümmere ich mich um ein paar Formulierungen, die ich zu häufig verwende. Suchen, finden, prüfen, wo sie unersetzlich sind, den Rest ändern. Warum analog? Weil ich dann die Häufigkeit anhand der Seiten viel besser überblicken kann, als wenn ich ohne Liste nur in der Datei arbeite. Außerdem kann ich so direkt abgleichen, wo ich die Alternativen vielleicht auch schon zu oft benutzt habe. ^^‘

Da ich langsam und … sorgfältig(?) schreibe, bleibt bei der Überarbeitung allerdings meist gar nicht sooo viel zu tun. Und obwohl es anstrengend ist, mag ich auch diese Phase des Schreibens sehr.

Was ich gar nicht mag? – Fängt mit E an und hört mit xposé auf!

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