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    Musik zum Buch #3

    Eine kurze Geschichte der Inspiration:
    Claire entstand, als ich gerade an meinem Schreibtisch saß und gedankenverloren aus dem Fenster über mir in den Himmel schaute. Draußen fielen dicke Schneeflocken, und im Radio lief dieses Lied:

    In diesem Moment wurde Claire geboren =)

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    Fragen und Antworten #5 – Musik zum Buch#2

    Die letzten Tage waren leider ziemlich stressig, daher komme ich erst heute dazu, Euch etwas über „Herbstfrieden“ zu erzählen.
    Wenn man „Herbstfrieden“ mit den anderen Geschichten in „Das Fehlen des Flüsterns im Wind“ vergleicht, fällt die Geschichte ähnlich wie „Eskimo und Schmetterling“ etwas aus dem Rahmen. Denn – wo sind die phantastischen Elemente?

    Ursprünglich sollte „Herbstfrieden“ sogar eine sehr phantastische Geschichte werden. Ich habe sie für einen Foren internen Schreibwettbewerb geschrieben, dessen Themenvorgabe „Zwischenräume“ lautete. Während meiner Schreibzeit fiel allerdings die gesamte Familie nacheinander der Grippe zum Opfer – ich hatte keine Zeit mehr, das zu schreiben, was ich schreiben wollte. Also wurde aus meiner ursprünglichen Idee eine kürzere „Was wäre wenn“-Geschichte. Statt meine junge Protagonistin ein Abenteuer erleben zu lassen, fand eine schon gealterte Protagonistin den Auslöser für das Abenteuer – und ging natürlich ganz anders damit um, als sie es als junges Mädchen getan hätte. Und so wurde aus der „Suche nach Antworten“ der „Herbstfrieden“. (mehr …)

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    Es regnet, darum:

    findet die als Freiluft-Lesung geplante Veranstaltung „Das literarische Quartier“ heute Abend IM BürgerBahnhof Vohwinkel statt. Bahnstr. 16, 42327 Wuppertal

    Das Literarische Quartier

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    Fragen und Antworten #4

    Ursprünglich wollte ich Euch heute etwas zum Hintergrund von „Herbstfrieden“ erzählen, doch da mich gestern eine Email erreichte, in der es sich um „Die Yuki´hiyaku und das Licht“ drehte, kehren wir zu den Namen zurück und ich erzähle Euch, wie die Yuki´hiyaku entstanden sind.

    Die Yuki´hiyaku und das Licht - Miriam Schäfer, Artwork von Su Ehlers

    Ich erwähnte es schon – ich bin schlecht darin, mir Namen auszudenken. Bzw., es fällt mir relativ schwer, etwas zu finden, was mir gleichzeitig gefällt, halbwegs auszusprechen ist und dann auch noch irgendeinen Sinn ergibt. In „Die Yuki´hiyaku und das Licht“ war es mir wichtig, dass die Namen außergewöhnlich klingen, damit klar ist, diese Geschichte spielt nicht nur im sibirischen Winter, sondern in einer „ganz fremden Welt“. (mehr …)

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    Musik zum Buch #1

    Zwar gäbe es auch noch mehr über Namen zu erzählen, aber damit es nicht langweilig, wird, heute zur Abwechslung: Musik zum Buch – Teil 1. ^^

    Da wir ja gestern (bzw. heute früh) schon bei „Dyson“ waren, möchte ich gleich bei dieser Geschichte bleiben und habe heute die dazu passende Musik für Euch. (Die folgenden Links führen Euch zu Youtube!)

    Kenji Kawai – Avalon OST

    Besonders den ersten Track, „City 13“, habe ich während des Schreibens in Dauerschleife gehört. Nichts passt für mich besser zu dieser endlosen Leere, durch die Dyson wandert … (mehr …)

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    Fragen & Antworten #3

    Iokath - Dyson Sphäre in Star Wars TOR

    Die Namen zum Dritten:
    Die Geschichte, in der der einzige vorkommende Name wohl die wichtigste Rolle spielt, ist „Dyson“. Wenn ich die Geschichte vorlese, erkläre ich vorher immer ein paar Worte dazu, da nicht jeder etwas damit anfangen kann, er aber in gewisser Weise einen kleinen Schlüssel zum Inhalt darstellt.

    Und zwar bezieht sich „Dyson“ auf die sog. Dyson-Sphäre, ein physikalisches Theorem, das in den 60er Jahren von einem Physiker namens Freeman Dyson entwickelt wurde.
    Eine Dyson-Sphäre umschließt (je nach Modell als Ring, Kollektorenschwarm oder geschlossene Schale) einen Stern und die ihn umkreisenden Planeten, absorbiert seine Energie vollkommen und macht sie nutzbar. Sie gilt als Indikator für die am höchsten entwickelten intelligenten Spezies und wurde seit Vorstellung des Theorems des Öfteren in der klassischen Science-Fiction eingesetzt.
    Natürlich haben viele Künstler das auch grafisch umgesetzt und dazu gibt es sehr viele atemberaubende Artworks, die einfach der Hammer sind =) (Das Beispiel stammt aus dem Computerspiel Star Was – The Old Republik.) (mehr …)

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    Fragen & Antworten #2

    Um bei der Frage nach den Namen zu bleiben:
    In der zweiten Geschichte – „Der Zaun“ – sind sie schon ein bisschen interessanter.
    Den Namen des Protagonisten hatte ich erst nach Klang und Gefühl ausgesucht. Ich wollte einen Namen, der ein bisschen so klingt wie Kilian oder Dirian, aber nicht so geläufig ist. Mit Hilfe des Namenlexikons bin ich dann auf „Lirian“ gestoßen – und der passte wie die Faust aufs Auge: Denn Lirian ist ein albanischer Name und bedeutet „Freiheit“.
    Charlotte habe ich dann passend dazu ausgewählt. Charlotte ist die weibliche Form von „Karl“ und bedeutet so viel wie „Die freie Frau“ oder „Die Freiheitsliebende“ =)

    In vielen meiner Geschichten (ich habe gerade gezählt, im Buch sind es 11 von 21 xD) haben meine Charaktere gar keine Namen, bzw. werden nie namentlich benannt. Stört Euch sowas? ^^

    Habt einen schönen sonnigen Tag und bis zur nächsten Antwort ^_^

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    Fragen und Antworten #1

    Ich bin krank.
    Beste Voraussetzungen, Euch vollzutexten. Also, schriftlich, mündlich ginge es gar nicht, meine Stimme ist nämlich weg. Hoffentlich ist sie bis zur Lesung am Dienstag wieder da ^^‘

    Ich möchte in den nächsten Wochen ein paar der Fragen aufgreifen, die während der Leserunde zu „Das Fehlen des Flüsterns im Wind“ an mich herangetragen wurden, und von denen ich glaube, dass die Antworten vielleicht auch einige von Euch interessieren könnten.

    Fangen wir vorne, bei der ersten Geschichte an, beim „Lichtbringer“. Die Frage lautete:

    „Woher nimmst Du die Inspiration für die Namen?“

    Die Namen in dieser Geschichte sind rein fiktiv.
    Namen zu finden fällt mir oft schwer, daher sind sie am Ende oft besonders gut ausgesucht. Diese hier haben jedoch ausnahmsweise keinerlei Bedeutung.

    Der Name des Paladins – Dreonorth – sollte irgendwie ritterlich, männlich und ein bisschen rau klingen. Im Nachhinein habe ich festgestellt, dass mein „Dreonorth“ (das „north“ sollte natürlich auf den Norden verweisen, auch wenn das „th“, wenn ich ihn ausspreche, immer stumm bleibt.) sehr „Deornoth“ ähnelt, einem Nebencharakter aus meiner Lieblingsbuchreihe „Das Verhängnis der Schwerter“. Deornoth war ein Bauer, der immer ein Ritter werden wollte, und später, als er einer ist, der beste Freund des Prinzen wird. Vielleicht habe ich beim Schreiben unterbewusst an ihn gedacht =)

    Kjelder ist komplett ausgedacht. Hier habe ich nach etwas gesucht, was ein bisschen skandinavisch klingt, aber dabei weicher ist, als Dreonorth.

    Ergänzen kann ich noch, dass ich bei König Leargard an Shakespeare und seinen „King Lear“ gedacht habe ;)

    Ich hoffe, kleine Informationshäppchen in dieser Art sind etwas für Euch!
    Bis zum nächsten Mini-Info-Dump =)