16×2

Während der Umzugsvorbereitungen lag zwischenzeitlich ein Hut mit Sonnenblume auf unserer Kommode im Flur. Sohni, wie immer neugierig, fragte, was das denn lustiges sei. Ich erklärte ihm, dass ich mir diesen Hut gekauft habe, als ich 16 gewesen bin. 16. Sechzehn. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Als ich damals zwecks Studium … Weiterlesen …

Auf der Suche nach dem Rot

Okay, da Esthertol was „rot“ angeht ziemlich überzeugen konnte, habe ich mich gestern an den ersten Versuch Richtung „rot/schwarz“ gewagt. Bin leider gescheitert. :( Das Ergebnis scheint mir ein Zwischending aus dem schönen Tol-Ergebnis und den weniger schönen Sante-Versuchen zu sein. Hätte wohl nichtmal Schwarz von Sante nehmen sollen, wobei ich dachte, bei Schwarz könne … Weiterlesen …

Hölzern

Irgendwie kann ich noch immer nicht mit Menschen. Vorallem nicht mit Fremden, mit denen ein persönlicher Kontakt stattfindet. Ganz Fremde, also damals Büchereikunden, Kollegen oder heute die Menschen, denen ich im Alltag z.B. beim Einkaufen begegne, das ist kein Problem. Aber ein distanzloser Kontakt mit Unbekannten auf freundschaftlicher Basis? Auf einer Party mit unbekannten Freundesfreunden? … Weiterlesen …

Auf die Ohren und ins Herz

Ich entdecke die Moderne. Quasi. Habe heute zum allerersten Mal in meinem Leben eine MP3 via Amazon gekauft, da mir tatsächlich ein aktueller Song gefällt. *dhu* Und was? Jupiter Jones – Still. Toll, toll, toll! Melancholisch, mitreißend, zum Heulen, zum Fühlen, zum Vermissen, zum Freuen, dass jemand da ist. Sagte ich schon toll?

Traum erfüllt

Ich träume seit ich mich zurückerinnern kann von einer riesigen Regalwand, die Platz für all meine Bücher bietet. Es macht wenig Spaß, sie unwürdig und zwei- bis dreireihig in ein einziges Regal zu quetschen… Beim Herumstörbern durch die Kleinanzeigen, eigentlich auf der Suche nach einem gebrauchten Esstisch für unsere Küche, bin ich dann über ein … Weiterlesen …

Nachrichten

Die Lage in Japan lässt mir keine Ruhe. Auf NHK wurden gestern Bilder aus den überfüllten und unterversorgten Notunterkünften gezeigt. Traurig. Schrecklich. Mir fehlt es an passenden Worten. Und hier drehen sich die Uhren einfach weiter… Kotzen könnte ich. Nachrichten, Artikel, Politiker, Experten, Wer-und-Was-auch-immer. „Teil-Kernschmelze“. „Kernschmelze hat vorübergehend eingesetzt“. „zehnmillionenfach… achne, doch nur hunderttausendffach…“. „Ich … Weiterlesen …

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Nach wie vor fassungslos. Ich mag nicht hinsehen, kann nicht wegsehen. Soviel Leid! So viele schreckliche Bilder. Mir raubt es den Schlaf. Der Kleine kränkelt. Aber wie kann ich ihn trösten und ihm sagen, dass ich immer da bin, wenn etwas ist? Wie viele Mütter können dieses Versprechen nun nicht mehr halten? Alles nur schrecklich.