Japan Archive - Miriam Schäfer :: (Autorin)

Limited Edition: Yoshitaka Amano Biografie “Beyond the Fantasy“

Ein neuer Schatz in meinem Bücherregal: die limitierte Ausgabe der Yoshitaka Amano Biografie “Beyond the Fantasy“ von Florent Gorges. Sie ist einfach umwerfend schön! Ich liebe es, wie viel Mühe sich Dark Horse Comics mit den Artbooks macht ♥ Der Schuber ist sehr stabil und fühlt sich wertig und edel an. Der Aufdruck ist insgesamt … Weiterlesen …

幸子 – Sachiko – Glückskind

Es scheint, als hätte ich eine Glückssträhne: Ich habe schon wieder Bücher gewonnen. ^_^ Diesmal beim Bloggeburtstag von El Tragalibros – Der Bücherwurm (unbedingt reinsehen, Ramona hat zum 10jährigen Bestehen ihres Blogs tolle Leselisten zu verschiedenen Themen zusamengestellt!). Diesmal behalte ich die Bücher ganz für mich und gebe sie nicht an die Schulbibliothek weiter, denn … Weiterlesen …

Fragen und Antworten #4

Ursprünglich wollte ich Euch heute etwas zum Hintergrund von „Herbstfrieden“ erzählen, doch da mich gestern eine Email erreichte, in der es sich um „Die Yuki´hiyaku und das Licht“ drehte, kehren wir zu den Namen zurück und ich erzähle Euch, wie die Yuki´hiyaku entstanden sind.

Die Yuki´hiyaku und das Licht - Miriam Schäfer, Artwork von Su Ehlers

Ich erwähnte es schon – ich bin schlecht darin, mir Namen auszudenken. Bzw., es fällt mir relativ schwer, etwas zu finden, was mir gleichzeitig gefällt, halbwegs auszusprechen ist und dann auch noch irgendeinen Sinn ergibt. In „Die Yuki´hiyaku und das Licht“ war es mir wichtig, dass die Namen außergewöhnlich klingen, damit klar ist, diese Geschichte spielt nicht nur im sibirischen Winter, sondern in einer „ganz fremden Welt“.

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Der japanische Verlobte – Amélie Nothomb

Der japanische VerlobteIn diesem teilweise autobiographischen Roman erzählt die in Japan als belgische Diplomatentochter aufgewachsene Amélie Nothomb in kurzen, meist heiteren, Anekdoten von der Zeit, als sie im Alter von 21 Jahren nach Japan zurückkehrte, um dort in einem Konzern zu arbeiten.
Bevor es jedoch dazu kommt, lernt sie den jungen Rinri kennen, dem sie Nachhilfe in Französisch geben möchte, um ihrerseits ihr Japanisch aufzubessern. Sie stolpert nach und nach in eine Beziehung mit ihm, die erst spielerisch leicht und nur von Sprachbarrieren her schwierig ist, sich später aber als sehr herzlich und innig entpuppt und trotzdem immer öfter an den kulturellen Unterschieden zu kranken scheint. So möchte Amélie einerseits nichts sehnlicher, als eine richtige Japanerin sein, stößt jedoch regelmäßig an die Grenzen zeremonieller Abläufe der japanischen Kultur. Und Rinri, der scheinbar unjapanischste aller Japaner, der gern allein reist, niemals Fotos macht und am liebsten jeden Tag Spaghetti essen würde, hält sich ganz unbewusst an all die Regeln, die Kultur und Familie ihm beigebracht haben.

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Auch mein Weg

Ich suchte und suchte den Frühling. Ich wandere ohne Rast durch Täler und über Hügel und fand ihn nicht in der Hast. Ich wurde müde im Herzen zog wieder zum heimischen Raum. Da sah ich in Ruhe im Garten meinen blühenden Pflaumenbaum. Nun schau ich in frohem Entdecken das Süße und Wilde zugleich. Die Seele … Weiterlesen …

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Nach wie vor fassungslos. Ich mag nicht hinsehen, kann nicht wegsehen. Soviel Leid! So viele schreckliche Bilder. Mir raubt es den Schlaf. Der Kleine kränkelt. Aber wie kann ich ihn trösten und ihm sagen, dass ich immer da bin, wenn etwas ist? Wie viele Mütter können dieses Versprechen nun nicht mehr halten? Alles nur schrecklich.

Shikata ga nai*

.. und diesmal kommts dicke… Meine Gedanken sind in Japan und bei den Japanern. Eine Naturkatastrophe ist das eine – wenn man die Meldungen so sieht und hört, dann stecken die gut vorbereiteten Japaner das Beben und die Flutwelle allerdings besser weg, als man sich das überhaupt vorzustellen vermag. Aber das AKW…? Noch viel viel … Weiterlesen …

Erleuchtung garantiert [1999]

Erleuchtung garantiert PlakatUrsprünglich habe ich den Film nur seines Japanhintergrundes wegen sehen wollen, mit Doris Dörrie konnte ich nicht viel anfangen, und überhaupt, man erwartet ja nicht allzuviel vom deutschen Film… Dieser jedoch hat sich zu einem meiner Lieblingsfilme gemausert!

Der Film ist schwer zu beschreiben, er erinnert an eine Dokumentation, wirkt [und wird teilweise auch] selbstgefilmt und hausgemacht. Er erzählt die Geschichte zweier ungleicher Brüder: Uwe [Uwe Ochsenknecht] und Gustav [Gustav-Peter Wöhler].
Gustav ist ein zurückhaltender Typ, scheint glücklich und ausgeglichen, arbeitet als Feng-Shui-Berater und teilt mit seiner Frau eine Leidenschaft für asiatische Philosophien und Religion. Uwe hingegen ist laut und oft schlecht gelaunt. Er verkauft Küchen und lässt seinen Frust nicht selten an seiner Frau aus. Als diese die Kinder einpackt und ihn Knall auf Fall verlässt, heult er sich bei seinem verständnisvollen Bruder auf, der sich bequatschen lässt, Uwe mit auf seine langgeplante Reise in ein japanisches Zen-Kloster zu nehmen…

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