Namen Archive - Miriam Schäfer :: (Autorin)

Fragen und Antworten #5 – Musik zum Buch#2

Die letzten Tage waren leider ziemlich stressig, daher komme ich erst heute dazu, Euch etwas über „Herbstfrieden“ zu erzählen.
Wenn man „Herbstfrieden“ mit den anderen Geschichten in „Das Fehlen des Flüsterns im Wind“ vergleicht, fällt die Geschichte ähnlich wie „Eskimo und Schmetterling“ etwas aus dem Rahmen. Denn – wo sind die phantastischen Elemente?

Ursprünglich sollte „Herbstfrieden“ sogar eine sehr phantastische Geschichte werden. Ich habe sie für einen Foren internen Schreibwettbewerb geschrieben, dessen Themenvorgabe „Zwischenräume“ lautete. Während meiner Schreibzeit fiel allerdings die gesamte Familie nacheinander der Grippe zum Opfer – ich hatte keine Zeit mehr, das zu schreiben, was ich schreiben wollte. Also wurde aus meiner ursprünglichen Idee eine kürzere „Was wäre wenn“-Geschichte. Statt meine junge Protagonistin ein Abenteuer erleben zu lassen, fand eine schon gealterte Protagonistin den Auslöser für das Abenteuer – und ging natürlich ganz anders damit um, als sie es als junges Mädchen getan hätte. Und so wurde aus der „Suche nach Antworten“ der „Herbstfrieden“.

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Fragen und Antworten #4

Ursprünglich wollte ich Euch heute etwas zum Hintergrund von „Herbstfrieden“ erzählen, doch da mich gestern eine Email erreichte, in der es sich um „Die Yuki´hiyaku und das Licht“ drehte, kehren wir zu den Namen zurück und ich erzähle Euch, wie die Yuki´hiyaku entstanden sind.

Die Yuki´hiyaku und das Licht - Miriam Schäfer, Artwork von Su Ehlers

Ich erwähnte es schon – ich bin schlecht darin, mir Namen auszudenken. Bzw., es fällt mir relativ schwer, etwas zu finden, was mir gleichzeitig gefällt, halbwegs auszusprechen ist und dann auch noch irgendeinen Sinn ergibt. In „Die Yuki´hiyaku und das Licht“ war es mir wichtig, dass die Namen außergewöhnlich klingen, damit klar ist, diese Geschichte spielt nicht nur im sibirischen Winter, sondern in einer „ganz fremden Welt“.

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Fragen & Antworten #3

Iokath - Dyson Sphäre in Star Wars TOR

Die Namen zum Dritten:
Die Geschichte, in der der einzige vorkommende Name wohl die wichtigste Rolle spielt, ist „Dyson“. Wenn ich die Geschichte vorlese, erkläre ich vorher immer ein paar Worte dazu, da nicht jeder etwas damit anfangen kann, er aber in gewisser Weise einen kleinen Schlüssel zum Inhalt darstellt.

Und zwar bezieht sich „Dyson“ auf die sog. Dyson-Sphäre, ein physikalisches Theorem, das in den 60er Jahren von einem Physiker namens Freeman Dyson entwickelt wurde.
Eine Dyson-Sphäre umschließt (je nach Modell als Ring, Kollektorenschwarm oder geschlossene Schale) einen Stern und die ihn umkreisenden Planeten, absorbiert seine Energie vollkommen und macht sie nutzbar. Sie gilt als Indikator für die am höchsten entwickelten intelligenten Spezies und wurde seit Vorstellung des Theorems des Öfteren in der klassischen Science-Fiction eingesetzt.
Natürlich haben viele Künstler das auch grafisch umgesetzt und dazu gibt es sehr viele atemberaubende Artworks, die einfach der Hammer sind =) (Das Beispiel stammt aus dem Computerspiel Star Was – The Old Republik.)

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Fragen und Antworten #1

Ich bin krank. Beste Voraussetzungen, Euch vollzutexten. Also, schriftlich, mündlich ginge es gar nicht, meine Stimme ist nämlich weg. Hoffentlich ist sie bis zur Lesung am Dienstag wieder da ^^‘ Ich möchte in den nächsten Wochen ein paar der Fragen aufgreifen, die während der Leserunde zu „Das Fehlen des Flüsterns im Wind“ an mich herangetragen … Weiterlesen …

Gesucht: Name für einen weiblichen Charakter

So Leute, Butter bei de Fische, ich brauche einen Namen für meine „Erin“! Mir fällt einfach nichts ein, aber ohne neuen Namen kann ich nicht mehr unbelastet an dieser Geschichte arbeiten. Ich habe mein Problem letztes Jahr schonmal geschildert, grüble seitdem immer mal wieder, aber komme auf keinen grünen Zweig. „Erin“ kann es nicht bleiben, … Weiterlesen …

Namen

Ich glaube ich habe erkannt, weshalb ich mit meinem „Roman“ nicht weiterkomme. Also, zumindest einen der vermutlichen nicht wenigen Punkte, etwas, was mir aber immer wieder aufstößt, wenn ich auf meine Dateien zu- oder nach meinen Ausdrucken greife: Der Name des Hauptcharakters.

Namen waren schon immer ein Problem, und darum kann es auch gar nicht anders, als hier ebenfalls zu einem zu werden. Das Problem ist bereits über 12 Jahre alt, aber bis vor ein paar Jahren habe ich es nie wirklich als solches wahrgenommen.
Ich bin nicht gut darin, mir Namen auszudenken. Namen müssen klingen, müssen passen, sollten trotzdem nicht alltäglich sein und ein Hauch einer Bedeutung, eines Zusammenhangs mit der Geschichte, sollte außerdem vorhanden sein. Bei „Erin“ ist all dies zwar gegeben, aber… ja.
„Erin“ bin nun schon zu lange ich. Eben deshalb, weil ich nicht gut darin bin, mir Namen auszudenken. Seit ich 14 bin [so alt war ich, als ich „Erin“ in ein Kreuzworträtsel eintragen musste], heißen die meisten meiner weiblichen Protagonisten [wenns denn passt] „Erin“. Mein DSA-Charakter hieß „Erin“. Mein erster und langjähriger Shadowrun-Charakter hieß „Erin“ und logischerweise war mein erster [und einziger] Nick im Internet auch „Erin“ [eigentlich eine Frechheit, dass ich mich trotzdem als kreativen Menschen bezeichne, oder?].

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