Liebe Archive - Seite 2 von 3 - Miriam Schäfer :: (Autorin)

Bis(s) zur Mittagsstunde – Stephenie Meyer

Biss zum Mittagsstunde CoverWeil ich nach Beenden des ersten Teils nicht wusste, was ich davonhalten sollte, habe ich mir den zweiten Band der „Biss“-Reihe besorgt, und ihn beinahe ebenso schnell gelesen wie den ersten.
Nach nur wenigen Seiten stand mein erstes Urteil: Bäh! Alles was ich in „Biss zum Morgengrauen“ noch positiv finden konnte, wurde hier zunichte gemacht. Ich habe das Buch weggelegt, hatte keine Lust mehr, dann aber aus Langeweile weitergelesen, und das war ganz gut so. Aber der Reihe nach…

In den ersten Kapiteln von „Biss zur Mittagsstunde“ verkommt Edward gänzlich zu einer Karikatur. Der Karikatur eines Mannes und erst recht der eines Vampirs, also, zumindest nach meinen Definitionen. Edward wirkt wie ein Schoßhündchen, der Kleinmädchen-Traumprinz, für den nichts existiert als SIE. Und der alles für SIE tun würde. Naja, bis auf eine Kleinigkeit: Das Gespräch der beiden Protagonisten verlagert sich nämlich von „Ich bin ein Monster!“ – „Nein, bist Du nicht!“ zu „Ich will auch ein Vampir werden!“ – „Nein wirst Du nicht!“ – „Ich WILL aber!“.

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Bis(s) zum Morgengrauen – Stephenie Meyer

Biss zum Morgengrauen CoverGetarnt als Weinachtsgeschenk vom Schatz hat sich letzten Endes auch hier „DAS“ Buch eingeschlichen. Bisher hatte ich mich vor allzu ausleihwilligen Anhängern der Vampir-Lovestory immer erfolgreich gedrückt, mit der Ausrede, dass ich ja noch soviel Ungelesenes hier stehen habe. Der eigentliche Grund war aber der, dass ich Hypes nicht traue, und was ich bis dato über „Biss zum Morgengrauen“ gelesen hatte, konnte mich nicht überzeugen. Aber jetzt kam ich ja nicht mehr drum herum.

Gelesen hat es sich schnell. 6 Stunden, ein Abend, weg wars. Normalerweise ein Kompliment fürs Buch, sitze ich doch bereits seit über einem Jahr an Endymion… Allerdings benötigt Endymion Konzentration, volle Aufmerksam- und Wachsamkeit. „Biss zum Morgengrauen“ braucht gar nichts.
Naja, lesen sollte man schon können.

Worum es geht ist schnell erzähl: Großstadtmädel Isabella „Bella“ Swan zieht nach der erneuten Heirat ihrer Mutter zu ihrem Vater in die Provinz. Sie hält sich für absolut langweilig und durchschnittlich [darum ja auch „Bella Swan“, hm?] und fällt etwas aus allen Wolken, als ihr an der neuen Schule größtes Interesse zukommt. Gleich am ersten Tag in der Schule begegnet sie IHM, Edward, und ist sofort hin und weg.

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Abschied von Azshara, oder: Männer…!

„Letztens“, kurz nachdem wir WotLK vorbestellt hatten, führten der Schatz und ich nicht zum ersten Mal eine Diskussion darüber, wo wir denn mit dem bisschen Zeit, das wir haben, weiter WoW spielen werden. Wir sind letzten Sonntag dann sogar endgültig zu einem Ergebnis gekommen, doch von vorn:

Darüber, dass er ja seit mehr als einem Jahr meinen Account benutzt und ich daher seit etwa einem halben Jahr unfreiwillig seinen, war ich ja etwas unglücklich. Schließlich brauche ich mein PandaBaby! ;) Ich wollte also die Accounts zurücktauschen, was bedeutete, dass wir nicht weiter Anetheron/Horde spielen würden. Alles andere war mir egal, ich wollte nur meinen Acc zurück.
Der Schatz wollte gern bei der Horde bleiben, außerdem nicht zurück nach Azshara. Und er würde auch nie wieder einen Krieger spielen, schließlich habe er bereits zwei auf 70 gelevelt, das müsse für die Ewigkeit reichen! Und, obwohl er zuletzt einen Schami spielte, würde er doch am liebsten mal einen Druiden oder wieder einen Jäger zocken. Und die hatte er ja auch bereits angefangen. Allerdings auf Anetheron.

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Das schönste Wort

Zuhause. Wenn man plötzlich ein richtiges Zuhause hat, eines, in dem man sich vollkommen aufgehoben fühlt, dann bekommt dieses Wort noch mehr Bedeutung, als es ohnehin schon besaß. Als ich noch in Berlin lebte, habe ich meinem Eltern-Besuch, den zweimal jährlichen, als „die Fahrt nach Hause zu meinen Eltern“ betitelt. Natürlich ist dort [m]ein Zuhause, … Weiterlesen …

Sehnsüchtig [2004]

Sehnsüchtig PlakatCover und Titel haben mich abgeschreckt. „Was für ein Kitsch!“, dachte ich. Doch irgendwann habe ich ihn mir angesehen und war überrascht, keine seichte Liebesgeschichte, sondern einen packenden Thriller vor mir zu haben, in dem es – zugegeben – um die Liebe geht.

Matthew [Josh Hartnett], jung und erfolgreich, steht kurz davor die Tochter seines Chefs Rebecca zu heiraten, sobald er von seiner Geschäftsreise zurückkehrt. Sein Abschied wird in einem Restaurant gefeiert, in dem er Zeuge eines Telefonats wird – und glaubt, in der Sprecherin seine Exfreundin und große Liebe Lisa [Diane Kruger] zu erkennen, die vor Jahren ohne eine Wort verschwand.
Matthew täuscht seine Abreise vor und setzt nun zusammen mit seinem alten Kumpel Luke [Matthew Lillard] alles daran, den Spuren der vermeindlichen Lisa zu folgen. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten, da der Film von seiner Spannung lebt.

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„über der Wupper

… muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.“ Zumindest habe ich mich gestern auf dem Heimweg so gefühlt. Ach, hätte ich doch etwas zu schreiben dabei gehabt! Ich kann es nie und nimmer so wiedergeben, wie ich es gestern auf dem Weg zum Schwimmen empfunden habe! Dennoch möchte es versuchen…:
Das gleichmäßige Gerumpel der Schwebebahn lässt mich dämmrig werden. Ich blicke aus dem Fenster, genieße die Sonnenstrahlen, ihr Glitzern auf dem Wasser, nehme die Umgebung in mich auf. Und plötzlich ist es da. Eine Art Erwachen, aber nicht aus meinem zufriedenen Dämmerzustand, nein, ein Erkennen:
Ich bin zuhause! Zum ersten mal seit langem fühle ich mich wieder zuhause!
Zugegeben… Wuppertals Tal ist nicht gerade eine Schönheit. Aber es hat das gewisse Etwas, und seien es nur die unzählige Kontraste: Das Raue Ambiente der grünen und rostbraunen Gerüstelemente der Schwebebahn, die genüsslich hin und her schwingt, weil der Fahrer übermotiviert auf die Tube drückt, die heruntergekommenen Fabrikgebäude, die an die Wupper grenzen. „Proberäume zu vermieten“ steht auf einem schief herabhängenenden Plakat.

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