Bücher Archive - Seite 18 von 20 - Miriam Schäfer :: (Autorin)

Bis(s) zum Morgengrauen – Stephenie Meyer

Biss zum Morgengrauen CoverGetarnt als Weinachtsgeschenk vom Schatz hat sich letzten Endes auch hier „DAS“ Buch eingeschlichen. Bisher hatte ich mich vor allzu ausleihwilligen Anhängern der Vampir-Lovestory immer erfolgreich gedrückt, mit der Ausrede, dass ich ja noch soviel Ungelesenes hier stehen habe. Der eigentliche Grund war aber der, dass ich Hypes nicht traue, und was ich bis dato über „Biss zum Morgengrauen“ gelesen hatte, konnte mich nicht überzeugen. Aber jetzt kam ich ja nicht mehr drum herum.

Gelesen hat es sich schnell. 6 Stunden, ein Abend, weg wars. Normalerweise ein Kompliment fürs Buch, sitze ich doch bereits seit über einem Jahr an Endymion… Allerdings benötigt Endymion Konzentration, volle Aufmerksam- und Wachsamkeit. „Biss zum Morgengrauen“ braucht gar nichts.
Naja, lesen sollte man schon können.

Worum es geht ist schnell erzähl: Großstadtmädel Isabella „Bella“ Swan zieht nach der erneuten Heirat ihrer Mutter zu ihrem Vater in die Provinz. Sie hält sich für absolut langweilig und durchschnittlich [darum ja auch „Bella Swan“, hm?] und fällt etwas aus allen Wolken, als ihr an der neuen Schule größtes Interesse zukommt. Gleich am ersten Tag in der Schule begegnet sie IHM, Edward, und ist sofort hin und weg.

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Legend of the Seeker

Na huch?! Grade zufällig gesehen, dass eine meiner liebsten Buchreihen, „Das Schwert der Wahrheit“ von Terry Goodkind als TV-Serie adaptiert wurde, und das erste Buch [bzw. im dt. die ersten beiden Bücher ] als Staffel 1 heute nachmittag um 16.30h auf Pro7 startet. An mir geht auch alles vorbei… Ich bin nervös. Soll ich das … Weiterlesen …

Sohntage – Philip Waechter

SohntageMit dem Kommentar „Das kommt zwar bald anderthalb Jahre zu spät…“ wurde dem Schatz dieses tolle Bilderbuch als Geschenk überreicht. Am liebsten würde ich ja ein paar Seiten ablichten, aber ich schätze, dass das urherberrechtlich nicht ganz einwandfrei wäre, von daher muss ich darauf verzichten.
„Sohntage“ richtet sich nicht unbedingt an Sohn-Papas, aber vor allen Dingen an Väter. Es begleitet das Vaterdasein von der Geburt des Nachwuchses bis zum ersten Zoobesuch.

Leicht zu erkennen das Wortspiel „Sonntage/Sohntage“, die besonderen, seltenen Tage, die Tage, an denen der Vater endlich Zeit für den Sohn hat. Diese Zeit ist im Buch, wie im wahren Leben, durchzogen von vielen schönen, aber auch anstrengenden Momenten. Es geht von der Frage, ob Babys schon immer so laut gewesen sind, über missglückte Fütterungsversuche und fehlgeleitete Windelinhalte bis hin zur Erkenntnis, dass dieses eigene Baby ein ganz besonders tolles sein muss!

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Mal ehrlich, Mrs. Rowling…

Was unser abendliches Einschlaf-Hörerlebnis angeht, da sind wir absolut… äh, unkreativ: Harry Potter, immer wieder Harry Potter. Ganz selten mal die „Robotermärchen“, vielleicht „Schlimmes Ende“ oder irgendein 0815-Buch, aber spätestens dann bitte wieder Harry Potter.
Da das ganze auf insgesamt über 100 CDs kommt, kann man wohl trotzdem von Abwechslung sprechen, es dauert immerhin fast ein Jahr, ehe man einmal alles durchgehört hat und wieder von vorne anfangen kann.

In jedem Fall werde ich manchmal richtig nörgelig, während ich lausche und schon mehr als einmal hat es seinen Zweck verfehlt, ich habe grummelnd über Zusammenhänge nachgedacht, statt einfach einzuschlafen. Denn es gibt bei Harry Potter trotz der Schönheit und Komplexität des Potterversums, wenn mans so nennen kann, doch einige Punkte bei denen ich denke: Geht gar nicht! Ich gebe zu, vermutlich sollte ich diesen Anspruch nicht an ein Kinderbuch stellen, aber ich stelle ihn an alles, was ich so lese: Es muss hinterfragt werden können und der Hinterfragung auch standhalten. Das ist bei Harry P. leider nicht der Fall.

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Hendrikje, vorübergehend erschossen – Ulrike Purschke

HendrikjeEiner viel zu hübschen Gefängnispsychologin muss Hendrikje erzählen, wie es dazu kam, dass sie anderthalb Menschen umgebracht hat. Und sie erzählt. Sehr anschaulich und überaus sympatisch berichtet sie vom Leben bei ihrer Oma, von ihrer fiesen Chefin, von ihren abgebrannten Bildern, vom blöden Bruno und all den anderen Dingen, die bei jedem normalen Menschen zu mindestens anderthalb cholerischen Anfällen geführt hätten. Doch Hendrikje erträgt ihr Schicksal ohne sich zu beklagen und hat nie erkannt, wie übel ihr einige nahestehende Menschen mitspielten. Und als dann schon wieder etwas schief geht, ja… aber deswegen redet sie ja mit der Gefängnispsychologin.

Die Art und Weise in der Hendrikje ihrer Psychologin vom Geschehenen berichtet, schwankt zwischen Naivität und Flapsigkeit. Alles an Hendrikje ist sympatisch, man leidet bei jeder neuen Katastrophe mit ihr, fragt sich, wohin das denn alles führen soll. Und wann sie denn endlich ausrastet. Wie kam es denn dazu, dass dieses nette Mädchen 1,5 Menschen umgebracht haben soll? Und wie bringt man überhaupt einen halben Menschen um?

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Seide – Alessandro Baricco

SeideDies kleine Büchlein bekam ich zum Geburtstag geschenkt und habe es noch am gleichen Tag gelesen. Eigentlich wollte ich nur mal „hineinschmökern“ aber die knapp 130 Seiten sind in 65 so kurze Kapitel unterteilt, dass nach 1,2 Stunden einfach alles vorbei ist. Fix gings.
Der Titel „Seide“ ist nicht nur des Themas wegen passend, auch die Erzählart wirkt so leicht und gleichzeitig ein wenig kühl distanziert, dass man die Seide förmlich spüren kann. Das hat mir sehr gut gefallen!
Die Geschichte erzählt von einem Seidenraupenhändler im 19.Jahrhundert, der mit seiner Frau in Südfrankreich lebt. Als seine Seidenraupen eines Tages allesamt krank werden und eingehen, beschließt er, nach Japan zu reisen um Nachschub zu beschaffen. Dort bekommt er was er begehrt, begegnet aber auch einer jungen Frau, die er fortan nicht mehr vergessen kann und wegen der es ihn immer wieder nach Japan zieht…

Es ist eine anfangs sehr angenehme Geschichte, die immer melancholischer wird und mich gegen Ende sehr traurig gestimmt hat. Es geht um Glück, [un]erfüllte Sehnsüchte und Liebe. Die leichte Erzählweise hat mir sehr gut gefallen, aber je schwerer der „Stoff“ wurde, desto weniger passte sie, destoweniger habe ich mich wohl gefühlt in dieser Kürze.

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Zauberwald – Garry Kilworth

Wer märchenhafte Phantasiegeschichten mit einer nicht geringen Prise Humor mag, liegt mit diesem Buch vermutlich goldrichtig. Es ist leicht zu lesen, kurzweilig und entlockt einem gern das ein oder andere Schmunzeln. Die Geschichte basiert auf Shakespeares Sommernachtstraum und versetzt den Leser ins England von heute, wo Oberon und seinen Elfen nichts anderes übrig bleibt, als … Weiterlesen …

Das Geheimnis der großen Schwerter – Tad Williams

Der DrachenbeinthronDas Verhängnis der Schwerter, die Osten-Ard-Tetralogie oder schlicht der Drachenbeinthron. So richtig konnte man sich hierzulande wohl für keinen Serientitel entscheiden, zumindest hat man darauf verzichtet diese vier Bände nach ihrer amerikanischen Vorlage „Memory, Sorrow & Thorn“ zu benennen. Für mich ist es schlicht „Der Drachenbeinthron“ und das wird er wohl auch bleiben.
Durch die Geschichte begleiten wir den Küchenjungen Simon [^^], der auf der Königsburg, dem Hochhorst, lebt und durch einen Zufall den verschollen geglaubten Königsbruder Josua im Gefängnis entdeckt. Er verhilft ihm zur Flucht, worauf er selbst gezwungen wird seine Heimat aufzugeben, und die große Reise namens Leben für ihn beginnt, die aus Simon Mondkalb erst Simon Schneelocke werden lässt und später… aber psst!
Ja, die Handlung klingt einfach und mehrfach bekannt. Trotz vieler [kleiner] Einzigartigkeiten ist sie auch nicht unbedingt neu, aber in ihrer Umsetzung einmalig! Tad Williams schreibt in einer blumigen, poetischen Art und Weise, die ich sonst noch nirgendwo gefunden habe. Er ist unglaublich detailverliebt, streut leise kleine Hinweise, und kurz bevor der aufmerksame Leser sie ad acta legt, spinnt er den Faden weiter. Keine Kleinigkeit ist unwichtig!

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